„Die Spieler sind alle hoch motiviert, neugierig auf das Event und haben viel Spaß“, fasst Bundestrainer Henrik Rödl (Foto unten) die Stimmung in der A2-Nationalmannschaft, die als Studierenden-Nationalmannschaft an der Universiade in Neapel (Spiele 4.-11. Juli 2019) teilnimmt, kurz und knapp zusammen. Nach einer problemlosen Anreise nach Caserta – dort findet das Basketballturnier statt – hat für die deutsche Delegation die Einstimmung auf eines der größten Sportevents der Welt begonnen. Untergebracht sind alle Basketball-Teams in einem großen Hotel, es gibt also kein klassisches „Dorf“ für die Korbjägerinnen und Korbjäger. „Die Bedingungen sind ok“, lautet die erste Einschätzung des Headcoaches.

„Alle zwölf Spieler sind fit, gestern nach der Ankunft haben wir noch ausführlich ausgedehnt“, sagt Rödl, ehe dann am Montag das erste Training auf dem Programm stand. Auch da lief alles wie geplant, „Alles gut“ lautete das Fazit nach der Übungseinheit. „Wir werden auf jeden Fall die Eröffnungsfeier besuchen, da muss man einfach dabei sein, auch wenn wir am nächsten Tag früh spielen müssen. Ich versuche den Spielern zu vermitteln, was für eine besondere Sache die Teilnahme hier ist. Es ist halt etwas anderes, wenn man nur für sich spielt. Hier sind wir Teil der gesamten deutschen Mannschaft aus ganz vielen unterschiedlichen Sportarten“, so der Bundestrainer weiter.

Zu den Gegnern könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel sagen. „Das liegt ja in der Natur dieser Veranstaltung, dass man nicht genau weiß, was auf einen zukommt“, meint Rödl. Nach dem Technical Meeting werde man die Namen der gegenerischen Spieler kennen und sich näher informieren. „Unser erster Gegner Norwegen besitzt nicht den Namen einer Basketball-Nation. Ich weiß, dass sie einige Spieler in den USA auf dem College haben und ich vermute, dass das eventuell unser leichtester Gegner ist. Aber schon das ist spekulativ und mehr kann ich nicht sagen. Da müssen wir einfach die ersten Spiele abwarten.“ In jedem Fall seien die Partien bei der Universiade ganz wichtige Erfahrungen für seine Spieler, die sie in ihren Karrieren weiterbringen werden.

Diese zwölf Spieler vertreten Deutschland bei der Universiade:
Jonas Grof (Phoenix Hagen), Tim Hasbargen (Team Ehingen Urspring), Haris Hujic (EWE Baskets Oldenburg), Karim Jallow (MHP RIESEN Ludwigsburg), Leon Kratzer (FRAPORT SKYLINERS), Jonas Richter (NINERS Chemnitz), Moritz Sanders (Nürnberg Falcons BC), Tim Schneider (ALBA BERLIN), Christian Sengfelder (Brose Bamberg), Lukas Wank (NINERS Chemnitz), Jan Niklas Wimberg (Foto oben, Eisbären Bremerhaven), Ferdinand Zylka (Mitteldeutscher BC, BSW Sixers Sandersdorf).

Universiade:
Do., 4. Juli 2019, 10:30 Uhr: Deutschland – Norwegen
Fr., 5. Juli 2019, 20:00 Uhr: Deutschland – Kanada
Sa., 6. Juli 2019, 20:00 Uhr: Italien – Deutschland

Mo., 8. Juli 2019, Viertelfinale, Platzierung
Di., 9. Juli 2019, Halbfinale, Platzierung
Do., 11. Juli 2019, Finale, Platzierung

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Foto oben: Lina Ahlf