Supercup 2026 – Rückkehr nach Hamburg

21./22. August 2026, Barclays Arena Hamburg | Tickets ab Donnerstag, 7. Mai 2026 | Neuauflage des EuroBasket-Finales möglich | MagentaSport überträgt

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Auslosung Damen-WM: DBB-Team gegen Spanien, Japan und Mali

FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 vom 4.-13. September 2026 in Berlin

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DBB-Damen gastieren in Ludwigsburg

15. August 2026 gegen Spanien | Tickets ab Mittwoch, 15. April 2026, 13.00 Uhr

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JtfO 2026: Sehenswerte Endspiele

Berlin stand in den vergangenen Tagen ganz im Zeichen vom„Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ – Frühjahrsfinale: 64 Schulteams aus ganz Deutschland traten in vier Altersklassen gegeneinander an und sorgten mit spannenden Spielen, großem Einsatz und echtem Teamgeist für ein hochklassiges Turnier. Die Hauptstadt wurde dabei zur Bühne für viele emotionale Momente und starke sportliche Leistungen. Am Ende setzten sich bei den Mädchen die Teams der Sportschule im Olympiapark- Poelchau-Schule aus Berlinin der U16 (DBB U14) und U18 (DBB U16) durch, während bei den Jungen die Titel an die Carl-von-Weinberg Schule ausFrankfurt am Main/Hessen in der U16 (DBB U14) und die Stadtteilschule Alter Teichweg/Hamburg in der U18 (DBB U16) gingen. WK 3 Mädchen: Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin – Main-Taunus-Schule Hofheim 64:24 Ein guter Start der Main-Taunus Schule mit einer 5:2-Führung und starker Reboundarbeit trotz körperlicher Nachteile. Doch Berlin zeigt eine gute Reaktion und antwortet rasch zur eigenen 12:7-Führung. Diese konnte Berlin bis zur Halbzeit dank hohem Tempo in der Offensive auf 31:14 ausbauen. Hessen versuchte weiter gegen die Pressverteidigung der Berliner dagegenzuhalten, aber blieb mit 44:19 deutlich in Rückstand (17.). Nach 24 Minuten steht am Ende ein deutlicher 64:26 Erfolg für die Berlinerinnen auf der Anzeigetafel. Alle Ergebnisse der U16 Mädchen unter: Event Arena Siegerinnen in der WK III Mädchen: Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin Fotos: DBB/Weinberger Sieger in der WK III Jungen:Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt a.M. WK 3 Jungen: Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt a.M. – Pascal-Gymnasium Münster 45:42 Das Finale begann mit einem unglaublich intensiven Spiel beider Teams, offensiv hohen Trefferquoten und einer schnellen 11:7-Führung für Hessen nach zwei Minuten. Über ein 20:16 in Minute 7 entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen beider Mannschaften. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Dabei blieb es auch beim Halbzeitstand von 28:26 für Hessen. Auch in der zweiten Halbzeit konnte zunächst kein Team einen spielentscheidenden Lauf starten, doch es blieb bei einer stets knappen Führung für Hessen. Beim Stand von 40:37 für die Carl-von-Weinberg Schule aus Frankfurt eine Minute vor dem Ende entwickelte sich eine spannende Crunchtime, bei der Hessen schlussendlich das glücklichere Händchen bewies und mit einem 45:42-Sieg den Titel holen konnte. Alle Ergebnisse der U16 Jungen unter: Event Arena WK 2 Mädchen: Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg – Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin 45:50 In einem von sehr intensivem Einsatz auf beiden Seiten geprägten Start traf Ludwigsburg stark von Außen und kam immer wieder an die Freiwurflinie, doch Berlin antwortete durch starke Züge zum Korb und einem hohen Tempo in der Offensive. Ein gerechtes 7:7 stand nach 4 Minuten auf der Anzeigetafel. Doch durch einen starken, im Endeffekt spielentscheidenden, 11:0-Lauf konnte sich Berlin die erste Führung von 24:13 erspielen. Dies hatte auch bis zur Halbzeit weiter Bestand (28:19 Berlin). Berlin blieb offensivstark (37:25, 15.), doch Ludwigsburg kämpfte sich noch einmal auf 32:39 heran. Berlin fand jedoch immer wieder die richtige Antwort, besonders hinter der Dreierlinie, und hielt den knappen Vorsprung bis zur Schulsssirene. Am Ende ein verdienter 50:45 Erfolg und das Double für die Sportschule im Olympiapark-Poelchau-Schule aus Berlin. Alle Ergebnisse der U18 Mädchen unter: Event Arena Siegerinnen in der WK II Mädchen: Sportschule im Olympiapark/Poelchau-Schule Berlin Sieger in der WK II Jungen: Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg WK 2 Jungen: Pascal-Gymnasium Münster – Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg 51:66 Viele Reisen an die Freiwurflinie prägten den Beginn des sehr intensiven Duells beider Teams. Hamburg hatte nach 4 Minuten mit 9:6 einen leichten Vorteil, den es bis auf 21:14 in Minute 7 ausbauen konnte. Immer wieder machten die Hamburger Jungs das Spiel schnell und stellten Münster vor Probleme (30:16, 10.). Folgerichtig hatte Hamburg nach spektakulärem Dunk eine 34:22-Halbzeitführung inne. Diese konnten sie zum Start in Halbzeit zwei auf 46:28 ausbauen (17.). Münster kämpfte stark weiter und kam immer wieder zu zweiten Chancen, konnte jedoch nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende ein verdienter 66:51-Erfolg für die Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg. Alle Ergebnisse der U18 Jungen unter: Event Arena

3x3-Damen2026-Manila

3×3-Damen in Manila bis ins Halbfinale

Die deutschen 3×3-Damen haben auch beim zweiten Stop der Women’s Series in Manila/Philippinen einen guten Eindruck hinterlassen. Nach Platz zwei beim Auftakt kam das Team von Disziplintrainer Hanno Stein in der großartigen Mall of Asia bis ins Halbfinale, wo man gegen Litauen den Kürzeren zog. Zum Auftakt gab es eine recht deutliche 12:21-Niederlage gegen die USA, denen man schon im Finale von Manila ganz knapp unterlegen war. Bis zum 6:5 nach drei Minuten durch Sarah Polleros lief es sehr gut im deutschen Team. Dann begaben sich die USA auf einen 7:1-Lauf (7:12, 6.), den Victoria Poros noch mit einem Zweier stoppen konnte. Doch anschließend zog der Gegner davon (10:19, 8.) und war nicht mehr einzuholen. Im zweiten Gruppenspiel gegen Gastgeber Philippinen überragte Marie Reichert mit sechs Punkten und elf Rebounds. In einer zähen Partie ging Deutschland nach schon acht Minuten durch Ama Degbeon mit 12:5 in Führung. Die Partie war entschieden und in der kurzen verbliebenen Spielzeit kamen die Philippinen nur noch zu einer leichten Resultatsverbesserung (14:9). Wieder im Halbfinale Als Gruppenzweiter traf man im Viertelfinale auf Beijing. Und da sah es nach ordentlichem Start (3:1, 2.) besonders durch einige schöne Aktionen von Ama Degbeon zunächst recht gut aus. Dann übernahm der Gegner eindeutig das Geschehen. Deutschland wirkte einige Minuten lang unaufmerksam und musste Beijing davon ziehen lassen (5:10, 5.). Doch anschließend kämpfte man sich in die Partie hinein und eine nun stärker werdende Reichert besorgte per „and one“ den 10:11-Anschluss (6.). Sie war auch für die 14:13-Führung verantwortlich. Beijig fand keine Antworten mehr und spätestens nach dem 17:13 durch Polleros war die Partie entschieden, Endstand 18:13. Im Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen mit den ungeschlagenen Litauerinnen. Bevor das Spiel so richtig begonnen hatte, sah sich Deutschland schon einem 0:8-Rückstand gegenüber (2.). Beim Gegner fiel alles und erst Poros konnte mit einem Lay-up für die DBB-Auswahl punkten. Anschließend kam man besser ins Spiel und auch mehrfach auf fünf Punkte heran (5:10, 9:14). Doch die deutschen Zweiversuche verfehlten bis zum 11:16 durch Poros (8.) allesamt den Korb und man musste Litauen völlig verdient den Sieg überlassen (12:21). Für Deutschland spielten: Marie Reichert (3, 6, 7, 3), Victoria Poros (4, 3, 3, 4)   Sarah Polleros (2, 1, 3, 3)  Ama Degbeon (3, 4, 5, 2). „Unterm Strich sehr gut“ 3×3-Disziplintrainer Hanno Stein: „Die Litauerinnen haben extrem treffsicher agiert ud verdient gewonnen. Wir haben einen schwierigen Tag eins gehabt. Gegen die USA war nicht viel zu holen, deren Athletik und Physis ist schon beeindruckend. Gegen die Philippinen haben wir es aber aus der Gruppe geschafft. Gegen Beijing haben wir dann auf dem Level von Chengdu gespielt, da war so unsere deutsche 3×3-DNA zu erkennen, gerade auch defensiv. Unterm Strich war unser Asien-Trip sehr gut. Wir haben fleißig Punkte sammeln können, das Trainingslager in China hat einen super Grundstock gelegt und die Spielpraxis auf dem Level hat uns sehr geholfen. Vielen Dank an unsere chinesischen Gastgeber. Jetzt reisen wir zurück nach Hannover und haben eine ganze Menge Sachen im Gepäck, an denen wir arbeiten werden.“

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Baseline zu Baseline – Admin Edition: Auslosung Damen-WM & WNBA-Saisonvorschau

Knapp einen Monat nach dem AST blicken wir zurück auf die dritte Goldmedaille der deutschen Auswahl. Des Weiteren geht es natürlich wieder um die Damen-WM. In Berlin wurden die Gruppen ausgelost und die Mannschaft um Leo Fiebich und Satou Sabally trifft auf Spanien, Japan und Mali. Weitere interessante oder viel mehr erfreuliche Nachrichten erreichten uns aus den USA. Mit Frieda Bühner wurde die nächste deutsche Spielerin Teil der WNBA und spielt nun in Portland. In der Folge blicken wir mit deutscher Brille auf die anstehende WNBA-Saison, die am 08. Mai beginnt. Nach kurzem Abstecher zu den NBA-Playoffs, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das kommende RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin. Welche Teams aus WNBL, NBBL und JBBL die besten Chancen haben, erfahrt ihr in dieser Folge „Basline zu Baseline“. Viel Spaß beim Hören!

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Final4 der 2. DBBL steht an

Am 9. und 10. Mai geht es in der 2. DBBL beim Final4 in Göttingen um die Meisterschaft. In zwei Halbfinals am Samstag und den Platzierungsspielen am Sonntag spielen die Team WINGS Leverkusen, BasCats USC Heidelberg, VfL VIACTIV-AstroLadies Bochum und BG 74 Veilchen Ladies um den Sieg. Teams, die man aus Nationalmannschaftssicht nicht zum ersten mal hört, den einige Gesichter kennt man auch im Adler-Dress, wie beispielweise Carla Koch, Laura Knaup und Lena Bjetschik, die zuletzt beim AST für Deutschland gespielt haben. Auch die beiden Bundestrainer:innen Heiko Czach und Constanze Wegner werden vor Ort sein. Die Spiele finden in Göttingen in der Sporthalle am Felix-Klein-Gymnasium statt. Tickets gibt es ab 9 €. Spiele Samstag, 9.5.2026 15:00 Uhr – WINGS Leverkusen vs. BasCats USC Heidelberg 18:00 Uhr – VfL VIACTIV-AstroLadies Bochum vs. BG 74 Veilchen Ladies Sonntag, 10.5.2026 13:00 Uhr – Spiel um Platz 3 16:00 Uhr – Finale

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Mario Dugandzic ist neuer Bundestrainer im männlichen Nachwuchsbereich

Seit dem 1. Mai 2026 ist Mario Dugandzic neuer hauptamtlicher Bundestrainer im männlichen Nachwuchsbereich. Er verstärkt damit das Team um Alan Ibrahimagic und Dirk Bauermann. Im kommenden Sommer wird Dugandzic die U20-Herren als Head Coach sowie die U18-Jungen als Assistant Coach betreuen. DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Mario Dugandzic ist ein bekanntes Gesicht für uns und hat schon einige Nachwuchs-Nationalmannschaften in verantwortlicher Position betreut. Es freut uns sehr, dass wir ihn nach seiner Rückkehr aus Neuseeland für den DBB als Bundestrainer gewinnen konnten. Mario kennt die meisten unserer Nachwuchs-Nationalspieler persönlich, wir sind von seiner Arbeit überzeugt und haben bisher nur gute Erfahrungen mit ihm gemacht.“ Über Mario Dugandzic Der 40-jährige Dugandzic verfügt über große Erfahrungen im Basketball-Bereich. Als Spieler schaffte er es bis in die zweite Bundesliga (Heidelberg, Rastatt, Speyer). Von 2017 bis 2021 war er in Bamberg als Coach tätig und betreute dort u.a. das „Farmteam“ von Euroligist Brose Bamberg, Baunach. Das dortige NBBL-Team coachte er ungeschlagen bis ins Finale. Außerdem betreute der neue Nachwuchs-Bundestrainer 2022-2024 das sogenannte Adidas Select Team für die EuroLeague beim ADIDAS Next Generation Tournament. Für den DBB war Dugandzic seit 2019 in unterschiedlichen Positionen als Honorar-Bundestrainer aktiv. Dabei war er meist mit den U20-Herren befasst (Assistant Coach und Head Coach), agierte aber auch als Assistant Coach der A2-Nationalmannschaft (U23). Jeweils als Assistant Coach gewann er Bronze bei der U20-Europameisterschaft 2019 in Israel, Gold bei der U18-Europameisterschaft 2024 in Finnland und Silber bei der U19-Weltmeisterschaft 2025 in der Schweiz. Außerdem assistierte er dem damaligen Herren-Bundestrainer Gordon Herbert im Rahmen der WM-Qualifikation 2023. In der vergangenen Saison war Mario Dugandzic als Assistant Coach bei den New Zealand Breakers in der australischen NBL beschäftigt. Dort war er schwerpunktmäßig zuständig für Spielerentwicklung, angelegt an das „NBL Next Star Program“. Außerdem war er dort mit Spielkonzeption und Anpassungen, Integration von Analysetools, Video- und Technologiemanagement, Gegnervorbereitung und Trainingsplanung befasst. Mit den Breakers schaffte er den Sieg im neu eingeführten „NBL Ignite Cup“, der erste Pokalsieg in der Vereinsgeschichte.

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Supercup 2026 – Rückkehr nach Hamburg

Der Basketball-Supercup kehrt im Sommer 2026 nach Hamburg zurück. Am 21. und 22. August 2026 steigt das traditionsreiche Spitzenturnier in der Barclays Arena. Die 36. Auflage des Supercups (Tickets, Link siehe unten) – verspricht wieder Basketball der absoluten Weltklasse und … die mögliche Revanche des EuroBasket-Finales 2025. Welt- und Europameister Deutschland führt das Teilnehmerfeld an, Vize-Europameister Türkei, Kroatien und Tschechien kommen hinzu und werden für Spitzenbasketball sorgen. Der Supercup findet unmittelbar vor dem Start der zweiten Qualifikationsrunde für den World Cup 2027 in Katar statt, sodass man mit den jeweils stärksten verfügbaren Kadern rechnen darf. So hat beispielsweise Denis Schröder bereits seine Bereitschaft verkündet, im kommenden Sommer für Deutschland spielen zu wollen. Gespielt wird in Hamburg an zwei Tagen: Am Freitag (21. August 2026) stehen die Halbfinals an. Um 17.45 Uhr eröffnet die Partie Kroatien gegen Türkei das Turnier, bevor um 20.30 Uhr Deutschland und Tschechien aufeinander treffen. Am Samstag (22. August 2026) folgen das Spiel um Platz drei (17.45 Uhr) und das Finale (20.30 Uhr). Alle Spiele werden live und kostenlos auf MagentaSport übertragen. „Freue mich sehr auf die Herausforderungen“ Bundestrainer Álex Mumbrú: „„Es wird wieder ein großartiger Supercup. Die Gegner sind erstklassig, und ich freue mich sehr auf die Herausforderungen. Wir brauchen eine wichtige Standortbestimmung, wo unsere Mannschaft zu dem Zeitpunkt steht. Ich denke, die gesamte deutsche Basketball-Community kann sich schon jetzt auf den Basketball-Supercup 2026 in Hamburg freuen. Deutschland, die Türkei, Kroatien und Tschechien … wann sonst hätte man die Gelegenheit, diese vier Teams innerhalb von 24 Stunden gleich zweimal zu sehen?“ Sportsenator Andy Grote: „Der internationale Spitzensport ist in Hamburg zu Hause. Der Supercup ist als eines der hochkarätigsten Basketball-Events in Deutschland Fixpunkt und Highlight in unserem Sportkalender. Mitten in der Qualifikationsphase für den World Cup 2027 treffen in Hamburg vier Spitzenteams aufeinander. Für das deutsche Team ist das eine entscheidende Standortbestimmung bei der Verteidigung ihrer Spitzenposition. Mehr internationalen Spitzenbasketball an nur zwei Tagen kann man kaum erleben.“ Bundestrainer Álex Mumbrú. Foto: FIBA Johannes Thiemann zeigte zuletzt gegen Kroatien ganz starke Vorstellungen. Foto: FIBA Immer noch Dreh- und Angelpunkt im tschechischen Team: Tomas Satoransky, hier im Spiel gegen Estland. Foto: FIBA Daniel Theis im EuroBasket-Finale 2025 gegen NBA-Star Alperen Sengün aus der Türkei. Foto: FIBA Die deutsche Mannschaft Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und zählt spätestens seit dem WM-Titel 2023 zu den konstant stärksten Teams im internationalen Basketball. Geprägt ist die Mannschaft von einer klaren Struktur, mannschaftlicher Geschlossenheit und einer ausgewogenen Mischung aus NBA-Spielern und Leistungsträgern aus europäischen Topligen. Im Zentrum stehen dabei Akteure wie Dennis Schröder und Franz Wagner, die dem Team sowohl spielerische Kreativität als auch Scoring-Qualitäten verleihen. Bei den Olympische Sommerspiele 2024 bestätigte Deutschland seine neue Rolle als Topnation. Nach einem überzeugenden Turnierverlauf erreichte die Mannschaft die K.-o.-Phase und trat dort mit viel Selbstvertrauen auf. Auch wenn es letztlich nicht zu einer Medaille reichte, zeigte das Team erneut, dass es auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist und sich vor den traditionellen Großmächten nicht mehr verstecken muss. Besonders auffällig war die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die Fähigkeit, Spiele auch in engen Situationen kontrolliert zu Ende zu spielen. Bei der EuroBasket 2025 gelang Deutschland schließlich der nächste große Schritt: Mit einem konstant starken Turnierverlauf sicherte sich die Mannschaft den Europameistertitel und unterstrich damit eindrucksvoll ihre Entwicklung zur dominierenden Kraft im europäischen Basketball. Deutschland überzeugte durch eine stabile Defensive, variables Offensivspiel und eine klare Rollenverteilung innerhalb des Teams. Der Titelgewinn war Ausdruck einer über Jahre gewachsenen Struktur und eines hervorragend funktionierenden Kollektivs. Auch in den laufenden FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers präsentiert sich Deutschland bislang recht souverän. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kadertiefe: Selbst mit wechselnden Aufstellungen gelingt es dem Team, ein hohes Niveau zu halten und Spiele kontrolliert zu gestalten. Die bisherigen Ergebnisse in den Qualifiers (Sieg und Niederlage gegen Kroatien, Siege gegen Israel und Zypern) deuten klar darauf hin, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist, sich erneut für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Insgesamt hat sich Deutschland vom Außenseiter zu einer festen Größe im internationalen Basketball entwickelt. Die Kombination aus individueller Klasse, taktischer Disziplin und starker Teamchemie macht die Mannschaft zu einem ernsthaften Titelkandidaten bei zukünftigen Turnieren. Mit Blick auf die kommenden Jahre gehört Deutschland nicht nur in Europa, sondern auch weltweit zu den Teams, die regelmäßig um Medaillen mitspielen können. Der Supercup bietet nicht nur dem Team, sondern auch den Fans die Chance, sich einzustimmen: auf ein hochklassiges Turnier, große Emotionen – und die Hoffnung, dass der nächste goldene Sommer vielleicht schon vor der Tür steht. ————————————————————— Kroatien Kroatien bleibt ein Gegner mit Gewicht. Historie, Talent und internationale Erfahrung sind vorhanden, auch wenn der Weg zuletzt holprig war. Die EuroBasket 2025 verpasste Kroatien erstmals in seiner Geschichte. In der Qualifikationsgruppe mit Frankreich, Zypern und Bosnien-Herzegowina reichten drei Siege nur zu Rang drei. Da Zypern als Gastgeber bereits qualifiziert war, bedeutete dies das Aus. Trotz eines klaren 104:67-Erfolgs im letzten Spiel gegen Zypern kam die Aufholjagd zu spät. Nach dem EM-Aus führte der Weg über die World Cup European Pre-Qualifiers. Dort präsentierte sich Kroatien deutlich stabiler. Klare Siege gegen Norwegen (101:68, 102:53) und gegen Dänemark (100:71) legten früh den Grundstein, beim abschließenden 79:76 in Dänemark genügte auch ein knapper Erfolg. Prägend waren dabei zwei bekannte Gesichter: Dario Šarić (zuletzt Sacramento Kings/NBA) und Mario Hezonja (Real Madrid/ESP). Šarić überzeugte mit Allround-Qualitäten (15,5 PTS, 6,5 REB, 5,3 AST), Hezonja steuerte ähnliche Werte bei (15 PTS, 4,5 REB, 2,3 AST). Im ersten Fenster der WM-Qualifikation gewann Kroatien beide Spiele, im zweiten gab es einen Heimsieg und eine Auswärtsniederlage gegen Deutschland. Besonders die Niederlage nach Verlängerung in Bonn wird die Kroaten noch heute schmerzen, da man in diesem Spiel schon wie der sichere Sieger aussah und in den letzten zwei Minuten einen Zehn-Punkte-Vorsprung noch hergab. Gemeinsam mit Deutschland sind die Kroaten aber mit jeweils drei Siegen und einer Niederlage auf einem guten Weg in Richtung World Cup 2027. In der offiziellen Länderspielbilanz der beiden Länder kam es zu 25 Begegnungen, von denen Deutschland elf gewinnen konnte, bei einer Punktebilanz von insgesamt 1.925:1.970. Die bisher letzte Partie gegen Kroatien entschied Deutschland am 1. März 2026 für sich, als es im Rahmen der WM-Qualifikation am Ende den bereits angesprochenen 91:89-Erfolg  gab. Möglicherweise wird Kroatien in Hamburg auch auf seine NBA-Akteure zurückgreifen können. Neben Karlo Matković (New Orleans Pelicans) betrifft das auch Ivica Zubac (LA Clippers/NBA). Die Qualität des Teams steigert sich also noch. Kroatien bringt Länge, Physis und individuelle Klasse und ist so ein Gegner, der immer gefährlich werden kann. ————————————————————— Tschechien Die tschechische Basketball-Nationalmannschaft gehört seit Jahrzehnten zur erweiterten europäischen Spitze ohne größere Ausschläge nach oben oder unten.Das Land bringt immer wieder absolute Top-Akteure wie Tomas Satoransky (FC Barcelona), Jan Vesely (FC Barcelona) oder auch NBA-Akteur Vit Krejci (Portland Trailblazers) hervor. Bei der EuroBasket 2025 war Tschechien ersatzgeschwächt ohne Chance und scheiterte sieglos bereits in der Gruppenphase. Gegen Portugal, Türkei, Estland, Serbien und Lettland kassierte man teilweise deutliche Niederlagen. Aktuell nimmt das Team in der Qualifikation zum World Cup 2027 in Katar einen neuen Anlauf und liegt nach vier Spielen in der Gruppe H mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem zweiten Platz. In Slowenien gab es eine 59:99-Klatsche, vor eigenem Publikum wurde gegen den gleichen Gegner ein Sieg nur hauchdünn verspielt (84:86). Gegen Schweden (97:80) und in Estland (97:92) wurde gewonnen, was in den Rückspielen im Juli wiederholt werden muss, um den Sprung in die nächste Runde zu schaffen. Noch immer geht „Altstar“ und Ex-NBA-Akteur Tomas Satoransky voran. In Punkten (16,3) und Assists (10,3) führt er sein Team in der Quali an, außerdem holt der groß gewachsene Point Guard noch 4,3 Rebounds im Schnitt. Neben ihm punkten noch der in China spielende Tomas Kyzlink (14,5) und Kames Karnik (10,5, Klaipedos Neptunas/LTU) zweistellig. Bei Rebounds (5,5) und Assists (5,5) liegt Ondrey Sehnal (Nymburk/CZE) jeweils an zweiter Stelle. Ob Vesely noch einmal für Tschechien spielen wird und ob Krejci zum tschechischen Team stoßen wird, entscheidet sich zu einem späteren Zeitpunkt. Türkei Die türkische Basketball-Nationalmannschaft befindet sich aktuell in einer Phase des Umbruchs, in der sich große individuelle Qualität und strukturelle Herausforderungen gegenüberstehen. Im Mittelpunkt steht mit Alperen Şengün ein aufstrebender NBA-Star, der dem Team sowohl offensive Kreativität als auch physische Präsenz verleiht. Darüber hinaus verfügt die Türkei über mehrere erfahrene und talentierte Spieler aus europäischen Topligen, denen es jedoch bislang nicht immer gelingt, ihr Potenzial konstant im Nationaltrikot abzurufen. Bei den Olympischen Sommerspielen 2024 war die Türkei nicht vertreten, nachdem die Qualifikation verpasst wurde. Bei der EuroBasket 2025 zeigte die Türkei ihr riesiges Potenzial. Besonders im schnellen Spiel nach Ballgewinnen und in Eins-gegen-eins-Situationen überzeugte die Mannschaft, während im strukturierten Halbfeldspiel Schwächen sichtbar wurden. Im Endspiel unterlag man der deutschen Mannschaft nur knapp, nachdem man über weite Strecken der Partie vorne gelegen hatte. In den bisherigen Spielen der FIBA Basketball World Cup 2027 European Qualifiers präsentiert sich die Türkei souverän. Die beiden Siege gegen Serbien waren zwar knapp, aber sehr wertvoll auf dem Weg zum World Cup 2027 in Katar. Die weiteren Gegner Bosnien und Herzegowina und Schweiz wurden mühelos bezwungen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Türkei über ein vielversprechendes Fundament verfügt, sich jedoch noch in einem Entwicklungsprozess befindet. Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob es gelingt, aus dem vorhandenen Talent ein konstant stabiles und wettbewerbsfähiges Team zu formen. ————————————————————— Spielplan 21./22. August 2026, Hamburg, Barclays Arena Freitag, 21. August 2026 17.45 Uhr: Kroatien vs. Türkei 20.30 Uhr: Deutschland vs. Tschechien Samstag, 22. August 2026 17.45 Uhr: Spiel um Platz 3 20.30 Uhr: Finale Öffnung Barclays Arena an beiden Spieltagen jeweils 90 Min. vor dem 1. Spiel um 16.15 Uhr. Tickets Tickets für den Basketball-Supercup gibt es ab Donnerstag, 7. Mai 2026, 12.00 Uhr, im DBB-Ticketshop. Mit VVK-Start werden zunächst Turnierkarten angeboten, später sind dann Tageskarten erhältlich. Tickets ab 16 € MagentaSport überträgt MagentaSport überträgt alle Partien des 36. Supercups in Hamburg am 21./22. August 2026 live und kostenlos.

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U14-Mädchen der TG 48 Würzburg sind Deutscher Meister 2026

Die U14-Mädchen der TG 48 Würzburg sind Deutscher Meister 2026. Im Finale eines tollen TOP8-Events in Würzburg gewannen die Gastgeberinnen mit 54:46 (9:8, 20:12, 12:14, 13:12) gegen die Rhein Neckar Wild Bees. „Das war wirklich eine großartige Veranstaltung. Wirklich mega organisiert, eine tolle Stimmung, perfekte Rahmenbedingungen. Alle Mannschaften waren top motiviert. Es war eine echte Werbung für den Mädchenbasketball“, so Heiko Czach, Bundestrainer für den weiblichen Nachwuchs. Ergebnisse Gruppe A VfL AstroStars Bochum – TV Hofheim 61:45 BASS Berlin – TG 48 Würzburg 50:79 TG 48 Würzburg – TV Hofheim 63:45 BASS Berlin – VfL AstroStars Bochum 50:72 VfL AstroStars Bochum – TG 48 Würzburg 45:57 TV Hofheim – BASS Berlin 63:70 Gruppe B BG Bonn – Rhein Neckar Wild Bees 58:67 TSG Bergdorf – FV Jahn München 59:67 TSG Bergedorf – BG Bonn 65:73 Rhein Neckar Wild Bees – FV Jahn München 55:53 Rhein Neckar Wild Bees – TSG Bergedorf 77:55 BG Bonn – FV Jahn München 61:48 Um Platz 7: TV Hofheim – TSG Bergedorf 51:81 Um Platz 5: BASS Berlin – FV Jahn München 61:55 Um Platz 3: VfL AstroStars Bochum – BG Bonn 77:68 Finale: TG 48 Würzburg – Rhein Neckar Wild Bees 54:46

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Lehrgang für U20-Damen in Kienbaum

Der Kader der U20-Damen tirfft sich vom 17.-22. Mai 2026 zu einem Lehrgang im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum. Dazu hat Bundestrainerin Constanze Wagner folgende Spielerinnen nominiert: – Paula Armbrust (MTV Stuttgart) – Clara Bielefeld (Foto, TCU Horned Frogs/USA) – Karla Busch (Eisvögel USC Freiburg) – Remi Drantmann (Mercer University/USA) – Xara Eich (Eisvögel USC Freiburg) – Helena Englisch (Eisvögel USC Freiburg) – Rosalie Esser (ALBA BERLIN) – Nafi Harz (BC Marburg) – Marija Ilic (Viactiv Astroladies Bochum) – Lucie Keune (Wings Leverkusen) – Jana Koch (EIGNER Angles Nördlingen) – Luise Linke (BG Rotenburg-Scheeßel/Hamburg Towers) – Sophia Müller (Talents BonnRhöndorf) – Chanel Ndi (EIGNER Angels Nördlingen) – Paula Paradzik (Eisvögel USC Freiburg) – Maria Perner (DJK Rosenheim) – Paulina Reichenauer (LSU Eunice Bengals/USA) – Greta Scholle (TuS Lichterfelde) – Elina Timoschenko (QoolSharks Würzburg) – Anna-Lisa Wuckel (BasCats Heidelberg) Das Team wird betreut von Bundestrainerin Constanze Wagner, den Assistenztrainerinnen Ruzica Dzankic und Aliaksandra Tarasava, Athletiktrainer Christian Köller, Teamärztin Andrea Bepperling (zeitweise) und Teambetreuerin Flavia Behrendt.

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