Rhein-Main vor Herkulesaufgabe | Ludwigsburg mit erstem Finalspiel
- Lorem ipsum
- Dolor sit
- Amet Valputo
Rhein-Main vor Herkulesaufgabe | Ludwigsburg mit erstem Finalspiel
Der letzte Spieltag der diesjährigen WNBL-Hauptrunde steht bevor. Noch sieben Mannschaften stehen vor der Ungewissheit ob Playoffs oder Playdowns. Am Wochenende werden wir zumindest einige dieser Fragen beantworten können. Anfang März wird es allerdings noch Nachholspiele geben, die sieben Tage vor dem Start der Postseason endgültige Klarheit schaffen.
Auswärts bei ALBA Berlin (9/0) gilt es sich für die Girls Baskets (3/5) zu beweisen. Mit einem Sieg im Rücken hofft das Team aus Braunschweig auch weiterhin vor dem TuS Lichterfelde zu bleiben und damit den umworbenen vierten Platz des Nordosten zu sichern. ALBA ist als Gruppensieger bereits seit Wochen für die Playoffs gesetzt und geht als klarer Favorit in die Partie. Das Hinspiel ging mehr als deutlich zu Gunsten der Berliner aus.
Einer der positiven Geschichten der bisherigen Saison sind die Mädels von BASS Berlin (6/3), die nach dem Sieg gegen Wedel auf dem zweiten Platz in die Playoffs gehen. Nachdem man letzte Saison sieglos in die Playdowns musste, hat die Mannschaft einen beachtlichen Sprung hingelegt und kann seine Hauptrunde mit einem Sieg bei der MBA (0/9), die den Klassenverbleib über die Playdowns sichern werden muss vergolden. Unser imaginäres Geld setzen wir auf BASS.
In der finalen Nordost-Partie hofft Lichterfelde (3/5) neben einem eigenen Sieg auf Schützenhilfe aus Halle. Gegen Wedel (5/4), die nach der Niederlage gegen BASS vorerst auf Platz drei blieben, kann der TuSLi mit einem Heimerfolg nochmal Druck machen. Das Hinspiel Mitte Dezember verloren die Berlinerinnen aber mit zehn Punkten Differenz und sind mit Sicherheit der kleine Außenseiter.
Osnabrück (4/5) ist bereits in den Playoffs und hat sich diese Saison ähnlich wie BASS tabellarisch deutlich verbessert. Für das Team aus Niedersachsen geht es gegen Köln (0/9) lediglich um die Frage ob Platz drei oder vier. Bei einem Sieg und einer Niederlage der Metropolitain Girls würde man aufgrund des gewonnen direkten Vergleichs einen Platz gut machen. Andernfalls hieße der Achtelfinalgegner ALBA Berlin. Das Spiel dürfte das Junior-Team für sich entscheiden, ob aber die Girls unterliegen bleibt abzuwarten.
Nach einem wichtigen Sieg gegen Neuss, dürfte die Formkurve der Metropolitain Girls (5/4) zumindest wieder nach oben zeigen. Gegen die Bascats aus Düsseldorf (7/2) wird der Auftrag Heimsieg aber alles andere als ein Selbstläufer. Die Bascats sind sicher Zweiter und unterlagen bislang nur gegen den Spitzenreiter Hagen. Die Girls verloren im Hinspiel deutlich, könnten aber wieder in die Trickkiste greifen und Clara Bielefeld hervorzaubern.
Die Devise für die Rhein-Main Baskets (3/6) ist klar. Gegen Würzburg (9/0) gewinnen und auf einen Sieg der Talents bei den Juniors hoffen. Da man den direkten Vergleich gegen Bonn verloren hat, bleiben nur Restchancen auf den vierten Platz. Das Heimspiel gegen den Ligaprimus Würzburg dürfte aber schon eine enorm schwere Aufgabe werden. Besonders wenn man das Hinspiel im Kopf hat, bei dem die Baskets mit fast 50 Punkten untergingen. Wir sind gespannt wie sich der Champion aus 2023 schlägt, erwarten aber den zehnten Erfolg der Main Sharks.
Bei der Partie zwischen den ChemCats (0/9) und dem Post SV Nürnberg (7/2), geht es nur darum unbeschadet aus der Hauptrunde zu kommen. Chemnitz wird es zum zweiten Mal in Folge in die Playdowns verschlagen, wo man unter anderem auf die ebenfalls sieglosen Ulmerinnen trifft. Nürnberg geht im Gegenzug auf Platz zwei in die Playoffs und erwartet dort Ludwigsburg oder Rhein-Neckar. Unserer fachmännischen Analyse nach rechnen wir mit einem fränkischen Sieg.
Das wichtigste Spiel findet in Bad-Homburg statt. Stand jetzt stehen sowohl Bonn (4/5) als auch Südhessen (5/4) in den Playoffs. Nach der Partie bleibt dies aber nur der Fall, wenn entweder Rhein-Main oder Bonn verliert. Die Juniors müssen daher aufpassen, was in der etwa dreißig Minuten früher angepfiffenen Partie in Hofheim passiert. Im Hinspiel siegte der Gastgeber bei den Talents, was wir auch als realistischen Ausgang für das Wiedersehen halten.
Die Saisons der Basket-Girls (4/4) und der BSG Basket Ludwigsburg (2/6) könnten bereits diese Woche besiegelt werden. Alles was es dafür braucht, ist ein Heimsieg der Basket-Girls. Dann müsste der amtierende Meister in die Playdowns. Für den Fall eines Auswärtserfolges der BSG, kommt es zum großen Showdown Anfang März. Dann erfolgt das Rückspiel, das Ludwigsburg allerdings ebenfalls gewinnen muss, um somit punktetechnisch gleichzuziehen und den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Aufgrund der aktuellen Formstärke Rhein-Neckars sehen wir den aktuellen Tabellenvierten als Favorit.
Im Münchner Derby zwischen der TS Jahn (6/3) und dem MTV (8/1), kann Jahn mit einem Sieg noch an Stuttgart vorbeiziehen und die Hauptrunde auf dem zweiten Platz beenden. Die Gäste kommen allerdings mit fünf Siegen in Serie angereist und stellen die beste Offensive der WNBL. Besonders auf die ehemalige Jahn-Spielerin Uliana Kolesnyk muss die TS Acht geben. Beim letzten Aufeinandertreffen erzielte sie 32 Zähler. Damals gewann der MTV mit knapp 30 Punkten. Unterschätzen ist Jahn definitiv nicht, aber wir sehen eine höhere Siegeschance auf Seiten des Gruppenprimus.